Scheitholz- bzw. Füllraumlänge

Scheitholz- bzw. Füllraumlänge/Füllraumtür

Für die Brennholzbereitstellung und -lagerung ist die max. Brennholzlänge entscheidend, die im Kessel verfeuert werden kann.
Der überwiegende Teil der in den letzten Jahren neu vorgestellten Anlagen ist deshalb für das Befüllen von 50 cm langem Scheitholz ausgelegt.
Der Innenraum sollte hier immer etwas größer sein, um auch etwas längere Abschnitte (die beim ungenauen Zersägen immer entstehen können)
problemlos aufnehmen zu können.

In Verbindung mit einer entsprechend groß bemessenen Beschickungstür wird damit das eigentliche Heizen/Nachlegen beträchtlich vereinfacht.

Bei einigen Holzvergaserkesseln ist jedoch die Füllöffnung sehr klein und der Abstand der Unterkante der Öffnung zum Boden des Kesselinnenraumes derart groß, dass ein geordnetes Einschichten der Holzscheite problematisch ist.

Darüber hinaus ist hier die Verbrennungsgefahr für die Hände beim Nachfüllen eines gerade leergebrannten Kessels sehr groß.

Da für einen störungsfreien Abbrand das Holz möglichst dicht eingeschichtet werden muss, werden ausgereifte Konstruktionen in der Grundausstattung mit zwei übereinander befindlichen Beschickungstüren oder mit einer großen Einfülltür mit tiefliegender Unterkante angeboten (Guntamatic, Lopper, Schmid, Windhager etc.). Eine besonders pfiffige Lösung ist die Anordnung einer schrägen Befülltür von vorn, die sich z. T. mit Gasdruckunterstützung oben öffnet (Eder, Fischer, Guntamatic, HDG Bavaria,Lopper, Schmid).

Das bequeme Beschicken eines Holzheizkessels ist vor allem beim Dauerbetrieb im Winter ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

 


Texte mit freundlicher Genehmigung von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) , Dr. Hermann Hansen Abt. Öffentlichkeitsarbeit - Bioenergieberatung Hofplatz 1 18276 Gülzow Die FNR im Internet: www.fnr.de

 

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