HÄUFIGE FRAGEN

F: Zum Thema „jetzt verbrauche ich ja noch mehr Gas bzw. Öl“, das uns oft als Gegenargument zum BHKW-Vorschlag geantwortet wird:
A: BHKW-Betreiber „veredeln den niederwertigeren Energieträger Gas oder Öl nun selber zum hochwertigsten Energieträger Strom! Sie zahlen für 1kWh Gas/Öl 4 bis 6 ct ! Die berechtigte Frage muss nun lauten:

F: Was kostet der Strom vom BHKW, wenn ich ihn bei mir selber erzeugen kann?
A: Das hängt vor allem von der BHKW-Laufzeit ab! Deswegen rechnen wir mit kleinen Modulen und langer Laufzeit.
BHKW Module mit ca. 6000 Betriebsstunden aus unseren Angeboten erzeugen den Strom zu folgenden Preisen:

IHR GAS oder ÖLPREIS in [ct/kWh] PLUS 1-2 [ct /kWh] = „Stromgestehungskosten“

Beispiel: 5,5 ct kWh PLUS 1,5 ct = BHKW-Strompreis von 7 ct/kWh (statt bisher 14 bis 19 ct/kWh).
Mit Hilfe dieser Ersparnis und den weiteren vier staatlichen Vergünstigungen errechnet sich die Wirtschaftlichkeit!

KWK-Gesetz: Baseloadpreis der Strombörse Leipzig: ca. 3-6 ct/kWh
KWK-Gesetz: 5,11 ct/kWh Einspeisevergütung (plus ggf. vermiedene Netznutzungsgebühren)
Mineralölsreuerrückerstattung: Heizöl 6,14 ct/l bzw. Erdgas 5,50 ct/m3;
Stromsteuerrückerstattung bei Eigenerzeugung und Eigenverbrauch: 2,05 ct/kWh


F: Wie lang ist die Laufzeit der Blockheizkraftwerke?
A: BHKWs laufen bei regelmäßiger Wartung nach Herstellerangaben ca. 60.000 bis 80.000 Stunden

F: Bieten Sie auch BHKWs für Pflanzenöl an?
A: Wir bieten Blockheizkraftwerke in Brennwerttechnik mit modulierender Kennlinie an. Diese MINI-BHKWs werden mit GAS oder Heizöl versorgt

F: Werden Klein-BHKW vom Staat gefördert ?
A: Eine ganze Reihe von Förderprogrammen und gesetzlichen Regelungen machen den Einsatz von Blockheizkraftwerken
wirtschaftlich interessant:
• Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Einbau von Blockheizkraftwerken
mit zinsgünstigen Darlehen.
• Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) regelt die Höhe der Einspeisevergütung, die der örtliche
Stromnetzbetreiber für den eingespeisten Strom bezahlen muss.
• Zusätzlich erhält der BHKW-Betreiber für den verkauften Strom eine Vergütung, die sich nach dem
durchschnittlichen Baseload-Strom der Strombörse EEX (www.eex.de) in Leipzig im jeweils vorangegangenen
Quartal richtet, plus den vermiedenen Netznutzungsentgelten.
• KWK-Anlagen mit einem Jahresnutzungsgrad von über 70% sind von der Mineralölsteuer befreit.
• Stromeigenerzeugung aus Anlagen bis 2 MW elektrischer Leistung ist von der Stromsteuer befreit.

 

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